Endlich wieder GET Nord – der erste Messetag 17.11.2022

GET Nord Tagesbericht vom 17.11.2022

Nach vier Jahren findet sie endlich wieder statt: Die GET Nord auf dem Hamburger Messegelände.

Was ist los, wie kommt sie an? Wir haben den Stand eines besonders wichtigen Unternehmens besucht: Die Firma Hager in Halle B5. Wie nehmen die Kollegen die Messe wahr?

Lars Langholz von der Hager Event-Organisation:

Wir nehmen die Gäste als kommunikativ und gut gelaunt wahr. Sie freuen sich, dass sie wieder auf die Messe dürfen, live, nach der langen Zeit ohne Präsenzveranstaltungen. In dieser Zeit gab es viele digitale Events, die ich betreut habe, aber persönliche Kontakte sind eben durch nichts zu ersetzen: Das kann ich nach einem Tag schon sagen.

Neben unserem Hauptstand in der Halle B5 haben wir auch ein Tiny House in Halle B7 und ein weiteres in Halle B3, im Energieforum. Diese waren eigentlich aus der Not geboren, als mobile kleine Marktstände, sozusagen als Mini-Messen: Zur Pandemie-Zeit sind wir damit zum Kunden gefahren. Jetzt haben wir sie hier auf der GET Nord aufgestellt, und sie werden supergut angenommen.

Christian Weinard, Marktmanager, ist langjähriger Teilnehmer an der GET Nord für Hager. Wie nimmt er sie im Vergleich zu den vergangenen Messen wahr?

Heute Vormittag ging es etwas langsamer los, aber bald war alles wie immer. Es ist wie früher. Wir führen gute Gespräche und sind sehr zufrieden. Und: Man merkt, dass die Leute auch eine Messe im Norden wollen, um sich hier regional zu informieren. Die GET Nord war für Hager schon immer eine gute Messe.

 

Landesinnungsmeister Jörg Feddern zieht ebenfalls eine positive Bilanz des ersten Messetages: „Wir freuen uns, dass sich die Anstrengungen zur Vorbereitung der GET Nord 2022 auszuzahlen beginnen!“

Und was haben die Aussteller veranstaltet? Gleich am ersten Tag veranstaltete die Peter-Jensen-Stiftung in Spektakel in Halle B1.OG.320: Wer baut am schnellsten die poloplast-Bank auf?

Lauter SHK-Azubis, lauter poloplast-Rohre, also Kunststoff-Rohre für den Hausabfluss von der Firma Poloplast. Die Azubis müssen sich in Viererteams zusammentun und aus Rohren und Verbindungsstücken Bänke zusammenbauen. Mit Lehne und allem, und so schnell wie möglich! Eine Moderatorin läuft mit Mikrofon durch das Gedränge, sie feuert die jungen Leute an. Die ersten sind fertig! Sie stoppt die Zeit, ein tolles Ergebnis: Die schnellste Gruppe hat nur gut drei Minuten gebraucht, bis sie sich auf die fertige Bank setzen konnte!

Marco Specht macht die Stiftungsarbeit des Unternehmens: „Wir haben Berufsschüler eingeladen, 800 Schüler sind angemeldet, sie kommen aus 40 Klassen in 23 Berufsschulen.“ Fast alle – 90 Prozent – kommen aus Schleswig-Holstein.

Martin Jensen ist auch vor Ort. Er ist Geschäftsführer in der Peter Jensen GmbH und spricht auf der GET Nord auch darüber, wie sein Unternehmen und seine Stiftung versuchen, Nachwuchs zu finden: „Wir gehen regelmäßig in die 9. Klassen der Gymnasien und Realschulen, dort stellen wir den Beruf des Anlagenmechanikers vor. Aus jeder Veranstaltung entstehen vier bis sechs Praktikumsplätze, und daraus mindestens ein Ausbildungsvertrag; wenn wir die Eltern einbeziehen und die mitmachen, auch mehr.“

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